January 18, 2018

Traumaforschung

Die Traumabehandlung ist zwischenzeitlich im therapeutischen Angebot gut etabliert, und die Methoden sind entsprechend ausdifferenziert, die Wirksamkeit gut belegt. Eine theoretische Ausformulierung der Wirkmechanismen und der dahinterliegenden Strukturen ist noch im Pionierstadium. Darüber hinaus ist eine Einbettung in eine allgemeine Erkenntnistheorie und eine sich daraus ergebenden Wissenschaftstheorie noch nicht gegeben. Daraus resultiert unser Bedürfnis, sowohl Grundlagenforschung zu betreiben, als auch unsere Aktivitäten in allen Bereichen formativ zu evaluieren.

Grundlagenforschung

Ziel der gegenständlichen Grundlagenforschung ist eine Untersuchung von möglichen interdisziplinären Verknüpfungen, insbesondere der Quantenphysik und Philosophie, der Psychologie, sowie der Erkenntnisse aus der Hirnforschung als mögliche Hintergrundtheorie.

Evaluation

Interne Begleitforschung, realisiert als formative Evaluation, bedeutet bereits während der Entwicklung und Implementierung von Präventions- und Behandlungskonzepten und -methoden eine Qualitätssicherung im Sinne einer Prozessbegleitung, die größtmögliche Offenheit und Lernfähigkeit gewährleistet. Die Umsetzung von Evaluation erfolgt theoriegestützt (entsprechend der geltenden Leitlinien der DeGEval) – in enger Zusammenarbeit mit EntwicklerInnen und AnwenderInnen, unter Anwendung unterschiedlicher, abgestimmter Methoden (aus dem Set der Grounded Theory, teilstrukturierte und freie Interviews, ExpertInneninterviews, teilnehmende Beobachtung, Feedback-Bögen etc.).

Team

• Dr. Roland Kastler
• Mag.a Christine Gruber
• Ulrike Kobrna BSc