January 18, 2018

Traumabehandlung

Traumafolgen sind die normalen Reaktionen, eines normalen Menschen, auf eine nicht normale Situation

Frühkindliche (schon im Mutterbauch beginnende) Schockerlebnisse / Hochstresserfahrungen haben vor allem Körpererinnerungen zur Folge, die als solche oft nicht zugeordnet werden können. Medizinische Untersuchungen zeitigen kein Ergebnis. Medikamentöse (Schmerz-) Behandlungen gestalten sich schwierig.

Somatoforme Dissoziation ist der Fachausdruck für die Folgen instinktiver Überlebensreaktionen.

„Gemäß physischer Beobachtung und Interpretation wird Trauma als eine biopsychosoziale Verletzung angesehen, die mit einer bestimmten dynamischen Konfiguration von Gehirn, Körper und Umwelt zusammenfällt. Die Verletzung kann eine große Vielzahl von biologischen, psychologischen und psychosozialen Erscheinungen zur Folge haben. Die allen gemeinsame Formursache ist ein Mangel an Integration bestimmter Erfahrungen bzw. Ereignisse. Dieser Integrationsmangel zeigt sich als eine bestimmte Dissoziation der Persönlichkeit.“


(Nijenhuis, E. 2016, S. 310)

Wir beforschen eine von Christine Gruber & Martina Hopfner entwickelte Traumaverarbeitungsmethode “PreVerb-Trauma-Integration”. Dabei kommen traumaspezifische Ressourcenarbeit und schonende Traumakonfrontation in Verbindung mit körpertherapeutischen Methoden (aus der Osteopathie) zum Einsatz.

Unser Ziel ist es, ein gut fundiertes Curriculum für TraumatherapeutInnen und –behandlerInnen, sowie für entsprechend ausgebildete KörpertherapeutInnen anzubieten.

Entwicklung eines Curriculums zur Fortbildung für TraumatherapeutInnen und KörpertherapeutInnen (OsteopathInnen)

„PreVerb Trauma Integration – PVTI“ ( Relevanz frühen Traumas und Einbezug des Körpers in die traumatherapeutische Arbeit bei früh traumatisierten KlientInnen).
Unter „PreVerb Trauma Integration (in der Folge als PVTI bezeichnet) versteht man eine Traumaverarbeitungsmethode, die traumaspezifische Ressourssenarbeit mit Körperarbeit (Craniosacrale Techniken) verbindet. Diese Form der schonenden Trauma-Konfrontation wird primär zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen, welche vor Erreichen der Sprachreife erlebt wurden, eingesetzt. Frühe (Hoch-)Stresserfahrungen äußern sich insbesondere in somatoformen, dissoziativen Zuständen.

Begleitforschung mittels formativer Evaluation

PVTI Team

Inhaltliche Arbeit – traumatherapeutisch
• Mag.a Christine Gruber
• Mag.a Ulrike Danninger
• Wolfgang Bogner

Inhaltliche Arbeit – medizinisch
• Dr.in Teresa Thaler

Inhaltliche Arbeit – körpertherapeutisch
• Karin Gerstberger
• Elisabeth Adensamer

Evaluation
• Ulrike Kobrna, BSc

Officemanagement
• Elke Ebner
• Susanne Haslinger

Vermittlung an kompetente, professionelle Personen und Institutionen