UNUMtablets – ein kreatives CORONA Ressourcenprojekt

Die plötzlich freie Zeit und der Verzicht auf persönliche Begegung ließ uns als Team des UNUM institute vor allem auch darüber den Kopf zerbrechen, durch welche Vorkehrungen wir am meisten dazu beitragen könnten, Begegnung und gemeinsames Tun schneller wieder zu ermöglichen. So entstand die Idee, Knie-Tabletts zu gestalten. Sie bieten eine Schreibmöglichkeit bei Veranstaltungen für so viele Menschen, wie der Raum an Sesseln mit genügend Abstand zulässt. Der Bedarf an Tischen fällt somit weg und die Raumgestaltung wird flexibler möglich. Auch in post-pandemischen Zeiten.

KollegInnen und KursteilnehmerInnen waren eingeladen, A3 Blätter zu gestalten, die wir plastifizierten, rahmten und auf selbstgefertigten Pölstern befestigten. Alles Handarbeit: Stoff zuschneiden, nähen, befüllen, Bretter und Rahmenleisten sägen, kleben, lackieren, Blätter gestalten und alles zusammenführen zu jeweils einem Unikat, einem UNUMkat, einem UNUMtablet.

Kunst als Ressource und als Boden zur Potentialentfaltung. Wir wissen darum und doch staunten wir, wieviel Freude und Kreativität all das freisetzte, uns infizierte, eine/n nach der/m anderen.

Als Verein dürften wir zwar die Tablets verkaufen, aber: ja, die UNUMtablets sind unverkäuflich. Weil der Wert unseres Engagements für das UNUM institute insgesamt und für die Tablets speziell für uns so individuell ist, wie für alle an unserer Arbeit Interessierten. Großzügige SpenderInnen jedoch beschenken wir mit einem unserer UNUMkate, mit einem UNUMtablet.