Michaela Huber | 10. und 11. September

BorderlinepatientInnen und komplexe PTBS

für TraumatherapeutInnen und -behandlerInnen


Borderline, Dissoziation, Trauma

 

Was unterscheidet Komplextraumatisierte mit und ohne Borderline-Störung? Wie ist diese spezielle Ichstruktur-Störung Borderline zu erklären, wie kommt sie zu Stande, und welche Probleme ergeben sich bei Mehrfach-Diagnosen? Komplexe dissoziative Störungen plus Borderline etc. – Was ist zu beachten, wenn Menschen mit einer Borderline-Symptomatik als Trauma-PatientInnen/-KlientInnen eine Psychotherapie aufsuchen? Was tun, wenn Impulsdurchbrüche in Richtung Selbst- oder Fremdschädigung überhand zu nehmen drohen? Und welche sehr besonderen Übertragungs-Gegenübertragungs-Themen tauchen auf, wenn Idealisierung in Malignen Clinch gekippt ist und Machtfragen sich in der therapeutischen Beziehung spiegeln? Diese und weitere Fragen, die sich aus dem klinischen, therapeutischen und beraterischen Alltag ergeben, sollen in einem praxisorientierten Workshop angeschaut, diskutiert, sowie Lösungsansätze gesucht und ggf. eingeübt werden.

 

Michaela Huber ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung. Sie ist die 1. Vorsitzende der deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation, und Mitbegründerin des Zentrums für Psychotraumatologie in Kassel und gehört zu den wichtigsten Vertretern der Psychotraumatologie in Deutschland.

 

Diese Veranstaltung ist vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß § 33 Psychologengesetz 2013 mit 11 Einheiten anerkannt.

 

10. September 11:00 – 17:00

11. September 11:00 – 16:00

Seminargebühr: 450,– Euro (Frühbucherbonus: 420,– Euro bis 30 .6. 2021)

 


 Schwerpunktseminare | Seminarbeitrag 450 Euro | office@unum.institute